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Veranstaltungsformate

Der Schulalltag an Schulen in herausfordernder Lage erfordert hohes Engagement der Schulleiterinnen und Schulleiter sowie des gesamten multiprofessionellen Teams. Zusätzliche Termine sind daher mit Bedacht organisiert und stehen unter dem Anspruch, einen unmittelbaren Mehrwert zu liefern. Vorhandene Strukturen in den Regionen und vom Landesinstitut sollen nicht gestört werden. Die Begleitstruktur an Pflichtveranstaltungen wird stets unter Berücksichtigung der Termindichte und des Arbeitsaufkommens aller Beteiligten organisiert. Mit dem HPR-L ist eine Dienstvereinbarung zu den verpflichtenden Veranstaltungen geschlossen worden. Die verpflichtenden Veranstaltungen sind durch eine allgemeine Dienstreisegenehmigung abgesichert.


„Heimathafen“ – 8 überwiegend regionale Netzwerken zur Entwicklung von Bildungslandschaften

Der Heimathafen als Regionales Netzwerk wird verändert weitergeführt. Nachdem seit Herbst 2024 mit jeweils drei "Heimathäfen" in sieben Regionen alle Schulaufsichten und Schulleitungen im Programm „PerspektivSchule Kurs 2034“ an Bord genommen wurden, kommt es nun ab 2026 zu einer Überarbeitung der regionalen Zusammensetzung und zu einem Wechsel in der Moderation. Der "Heimathafen" versteht sich dabei weiter als regionale Bildungsgemeinschaft und bietet so auch die Möglichkeit, die Schulträger der Region bedarfsgerecht einzubinden, um eine Verantwortungsgemeinschaft aufzubauen bzw. diese zu stärken. In Schleswig-Holstein sind 8 Heimathäfen (7 Regionen und 1x SHIBB) gebildet worden. In denn Heimathäfen wird unter Moderation von Bettina Schuldt, Ines Avenarius und Birgit Singh-Heinike 2x im Jahr 2026 ganztägig gearbeitet, um an Themen der Unterrichts- und Schulentwicklung Prozesse zur regionalen Weiterentwicklung zu initiieren. Die Heimathäfen stehen in enger Verbindung zu den "Themenwerften", s.u. Die Teilnahme an den „Heimathäfen“ ist verpflichtend.

„Themenwerft“ – Themenzentrierte Schulentwicklungsnetzwerke

Ab dem Jahr 2026 werden „Themenwerften“ angeboten. Adressaten dieser themenzentrierten Schulentwicklungsnetzwerke sind jeweils zwei Personen aus den Schulen, die in Zusammenkünften mit anderen Schulteams bei gleicher Zielorientierung ganz konkret am eigenen Prozess arbeiten. Thematisch orientieren sich die Veranstaltungen an den Zielen des Startchancen-Programms. Die Teilnahme an den „Lernwerften“ ist verpflichtend. Die Themenwerften stehen in enger Verbindung zu den "Heimathäfen", s.o.

„Fachwerft“ – Fachnetzwerke Sprachbildung und Mathematik

Ab dem Sommer 2026 werden „Fachwerften“ angeboten. Adressaten dieser Fachnetzwerke für die Fächer Deutsch und Mathematik sind die Fachkonferenzleitungen und die Fachlehrkräfte der Jahrgänge 1 und 5 in den entsprechenden Fächer. Verantwortlich für die Initiierung und Begleitung des Angebots aus dem Referat III 39 ist Sabine Böttcher - III 3910. Inhaltlich werden die Veranstaltungen vom IQSH verantwortet, das eigens für diese Reihe Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Fachkompetenzzentren der wissenschaftlichen Begleitung hat weiterqualifizieren lassen. Die Gruppe der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren steht in engem Austausch mit der Fachaufsicht in Abteilung 2 im MBWFK, der Fachberatung im IQSH und dem Fortbildungsbereich im IQSH, sodass die Einbindung in eine Fachstrategie für die Vermittlung basaler Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik gesichert ist.  

Jede Schule entscheidet sich für ein Fach oder beide Fächer. Die Teilnahme an den Fachwerften ist für den genannten Personenkreis - vorbehaltlich einer entsprechenden Dienstvereinbarung mit dem HPR-L - verpflichtend.

Ende 2025 mit der SCP-Phase 1 nach 18 Monaten ausgelaufen:

„Ankerplatz“ – 4 Gruppen für Startakademien

Der „Ankerplatz“ startet sofort im Herbst/Winter 2024. Mit dem Ankerplatz werden die Schulleitungen an Bord genommen, die bislang nicht im Landesprogramm PerspektivSchule waren. Der „Ankerplatz“ nimmt die Erkenntnisse der Akademien aus dem Landesprogramm auf. Die Tagungen verstehen sich als impulsgestützter Reflexions- und Entwicklungsraum, der implizites Wissen der Teilnehmenden explizit machen möchte. Grundlage ist das Impakt-Rad der Wübben Stiftung Bildung, die als Kooperationspartner weiter an Bord bleibt. Die Teilnahme an den „Ankerplätzen“ ist verpflichtend. Geleitet werden die sechs Veranstaltungen für jede der vier Gruppen von Bettina Schuldt und Birgit-Singh-Heinike bzw. Ines Avenarius., Die Programmleitung wird regelmäßig berichten und Impulse aus der Gruppe mitnehmen.

„Liegeplatz“ – Alumni-Akademien für Professionelle Lerngemeinschaften

Die Gruppen der bisherigen Akademien im Landesprogramm PerspektivSchule sind über die neun gemeinsamen Veranstaltungen in drei Jahren zu professionellen Lerngemeinschaften zusammengewachsen und haben sich in der Abschlussveranstaltung deutlich für eine Fortführung der Zusammenkünfte ausgesprochen. Dank der Fortsetzung der Kooperation mit der Wübben Stiftung Bildung wird es in den ersten 18 Monaten im Programm für jede Gruppe drei weitere 1,5tägige Workshops geben im Sinne der Akademien geben.